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Dienstag, 19.10.2021 15:08 Uhr

Jugend/Corona/Wallner/Wiesflecker

20-Millionen-Chancenpaket für Kinder, Jugendliche und ihre Familien
Eberle Stefanie Ihre Bestellung LTEP0116 ist abholbereit 14:46

LH Wallner und LRin Wiesflecker: Bildungschancen erhöhen, psychische Belastungen abfedern, Kontakt- und Entwicklungsmöglichkeiten erhalten

Bregenz (VLK) – Kinder und Jugendliche ganzheitlich zu unterstützen, um sie gut aus der Pandemie herauszuführen, ist eine ganz entscheidende Aufgabe. Nach einem ausführlichen Prozess unter Einbindung von zahlreichen ExpertInnen hat die Landesregierung in der jüngsten Regierungsklausur ein umfassendes Chancenpaket geschnürt, das Landeshauptmann Markus Wallner und Landesrätin Katharina Wiesflecker im Pressefoyer am Dienstag, 19. Oktober, vorstellten. In Summe werden über 20 Millionen Euro von Land, Bund und Gemeinden in die Hand genommen. Vorarlberg baut dabei auf den als Modellregion gewonnenen wertvollen Erfahrungen auf. So werden bestehende Maßnahmen verstärkt bzw. ausgebaut, zugleich aber auch ganz neue Angebote und Unterstützungsleistungen geschaffen.

20-Millionen-Chancenpaket für Kinder, Jugendliche und ihre Familien .

   Vorarlberg hat Mitte März 2021 als erstes Bundesland wichtige Öffnungsschritte durchgeführt und den Fokus dabei zuallererst auf die Kinder und Jugendlichen gerichtet, erinnerte Wallner. „Nun gilt es weiterhin alles zu tun, damit die wiedergewonnenen Kontakt- und Entwicklungsmöglichkeiten für junge Menschen nicht erneut eingeschränkt werden müssen“, sagte er. Dementsprechend hat die Landesregierung in ihrem Chancenpaket klare Ziele definiert: Bildungsdefizite aufholen und Bildungseinrichtungen offenhalten, psychische Belastungen abfedern, benachteiligte Familien entlasten, Jugendbeschäftigung weiter ankurbeln, Freizeitgestaltung ermöglichen sowie eine Engagementstrategie mit Schwerpunkt Jugendbeteiligung. 

   Zum Thema Bildung verwies Landeshauptmann Wallner auf das geplante Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz und auf den weiteren Ausbau der ganztägigen schulischen Betreuung. Zugleich fordert das Land Vorarlberg vom Bund die gesetzliche Verankerung der Sommerschule und unterstützt den Ausbau der Caritas-Lerncafes, deren Anzahl nun bis zum Jahr 2024 auf 20 deutlich erhöht wird. Außerdem wird der Prozess der Digitalisierung, der in der Pandemie einen starken Schub erhalten hat, weiter forciert, indem Computer für SchülerInnen der 5. und 6. Schulstufe zur Verfügung gestellt und Schulungen für das Lehrpersonal gefördert werden. 

   Die Freizeitgestaltung von Kindern, Jugendlichen und Familien wird auch heuer mit verschiedenen Vergünstigungen unterstützt, z.B. durch einen Spezialtarif für Großeltern in öffentlichen Verkehrsmitteln oder durch die ermäßigte V-Card. Auch das im Zuge der Pandemie fast gänzlich zum Erliegen gekommene Vereinsleben soll wieder angekurbelt werden. Ein wesentliches Ziel der Engagement-Strategie 2021 ist es, insbesondere junge Menschen verstärkt dazu zu bewegen, sich wieder aktiv in den Vereinen einzubringen.

   Besonderes Augenmerk wird im Rahmen des Chancenpakets des Landes auch auf die Auswirkungen der Pandemie auf die psychische und physische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen gelegt. „Kinder aus stabilen Familien haben die Herausforderungen relativ gut überstanden, während sich bei Kindern aus benachteiligten Familien die Probleme verschärft haben“, erläuterte Landesrätin Wiesflecker. Daher investiert das Land in die Erweiterung ambulanter psychotherapeutischer Angebote um insgesamt 6.000 zusätzliche Stunden in den Jahren 2021 bis 2023. Bereits im Mai ist das ambulante sozialpsychiatrische Angebot für belastete Kinder und Jugendliche und deren Familien um 1,5 Stellen aufgestockt worden. Ebenso werden stationäre Wohnangebote für psychisch Kranke erweitert und die Planungen zum Neubau der Kinder- und Jugendpsychiatrie konsequent weitergeführt. Außerdem werden das Platzangebot an der Privatschule Paedakoop sowie die Unterstützung für Pflichtschulen durch pädagogische Beratung, Schulpsychologie und Schulsozialarbeit weiter ausgebaut.

   Besonders liegt Wiesflecker daran, dass die im Regierungsprogramm vorgesehene Umsetzung eines kostengünstigen, gesunden Mittagessens in der Schule in einem ersten Schritt für armutsgefährdete Familien angeboten wird. „Mit einer Abstützung von fünf Euro pro Mahlzeit und Nachmittagsbetreuung leisten wir einen wichtigen Beitrag in Richtung Armutsbekämpfung und zur Erhöhung der Bildungschancen der betroffenen Kinder“, betonte sie. Auch die Abstützung der Elternbeiträge für Elementarpädagogik, Schülerbetreuung und Musikschulen im Sommer 2021 kann noch bis Ende Oktober beantragt werden.
 

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